Zilpzalp

Phylloscopus collybita

Rote Liste EU: LC — Nicht gefährdet IUCN: LC — Nicht gefährdet

Der Zilpzalp oder Weidenlaubsänger ist eine Vogelart aus der Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae). Dieser Laubsänger besiedelt große Teile der Paläarktis vom Nordosten Spaniens und Irland nach Osten bis zur Kolyma in Sibirien. Zilpzalpe sind klein, ohne auffallende Zeichnungen und bewegen sich meist gedeckt in höherer Vegetation. Sie fallen daher am ehesten durch den markanten Gesang auf, dem die Art ihren lautmalenden deutschen Namen verdankt. Die Tiere bewohnen ein weites Spektrum bewaldeter Habitate und kommen auch häufig in Parks und den durchgrünten Randbereichen von Städten vor. Die Nahrung besteht vor allem aus kleinen und weichhäutigen Insekten. Der Zilpzalp ist je nach geografischer Verbreitung Kurz- bis Langstreckenzieher. Europäische Vögel überwintern im Bereich des Persischen Golfs, im Mittelmeerraum, in den Oasen der Sahara, in der Trockensavanne südlich der Sahara sowie im ostafrikanischen Hochland. Die Art ist in Europa ein sehr häufiger Brutvogel und nicht gefährdet.

Ganzen Wikipedia-Artikel lesen

Steckbrief

Größe
10,5 cm
Gewicht
8,3 g
Flügellänge
58,8 mm
Lebenserwartung
8 Jahre
Gelege
3–9 Eier
Bruten pro Jahr
2
Brutdauer
14 Tage
Nestlingszeit
15 Tage
Geschlechtsreife
1 Jahr
Lebensraum
Wald
Ernährung
Wirbellosenfresser
Lebensweise
baumlebend
Zugverhalten
Zugvogel

Daten: Storchová & Hořák 2018 (CC0) · AVONET / Tobias et al. 2022 (CC BY 4.0)

Vogelstimme

Quelle: © Grzegorz Lorek / xeno-canto

Verbreitung

Verbreitung Zilpzalp

Quelle: Wikimedia Commons (CC BY-SA)

Populationstrend

Zunehmend
Index (%) 100 150 200 250 300 1980 1990 2000 2010 2020 100 1980: 100.0 1981: 91.7 1982: 106.4 1983: 115.3 1984: 160.4 1985: 158.9 1986: 157.0 1987: 156.8 1988: 174.8 1989: 214.1 1990: 245.6 1991: 194.1 1992: 207.8 1993: 225.2 1994: 225.3 1995: 234.2 1996: 215.0 1997: 235.4 1998: 271.4 1999: 213.8 2000: 206.3 2001: 219.7 2002: 223.1 2003: 241.4 2004: 249.9 2005: 194.1 2006: 176.6 2007: 201.3 2008: 210.7 2009: 203.7 2010: 229.0 2011: 232.8 2012: 216.3 2013: 202.3 2014: 227.3 2015: 227.1 2016: 243.5 2017: 235.9 2018: 218.6 2019: 245.5 2020: 263.7 2021: 269.5 2022: 253.0 2023: 275.7

Relative Bestandsentwicklung in % zum Basisjahr (gestrichelte Linie = 100%).

Daten: PECBMS / EBCC — Europa (CC BY-NC 4.0)